Die größten von ihnen bilden gemeinsam den „Teufelsrachen“ und bei einigen donnern pro Sekunde fast 13.000 km³ hinab. Die Fälle sind Teil des im Jahr 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten brasilianischen Naturpark. Die Ansammlung verschiedener Tiergattungen wie Kaimane, Wasserschweine, Jaguare, Affen und Waschbären und – neben Kolibris und Papageiarten – unzählige bunte Schmetterlinge ist ein Magnet für Zoologen. Botaniker lockt auch die große Anzahl exotischer und wildwachsender Orchideen. Einen Besuch des Gebietes plant man mit Schlauchboot oder Jeep, etwas teurer wird es mit dem Helikopter.
Die Strände der Copacabana sind ein Muss für alle Erholungssuchenden in dem südamerikanischen Land. Das halbmondförmige Gebiet am Atlantik war besonders seit den 1930er Jahren berüchtigt für seine Bohemiens und hinterließ seine Spuren in Liedern, Bildern und Büchern, die von dieser Zeit erzählen. Noch immer lieben Badende und Strandsportler diesen Strand mit ruhigem Wasser, während der Strand von Ipanema eher durch wilde Wogen überzeugt.
Sehenswert ist auch die historische Altstadt von Parati, das bis 1954 nur auf dem Seeweg zu erreichen war. Weiße Häuser mit farbigen Fenstern und Türen, herrliche Kolonialbauten und Kirchen wie die Santa Rita erklären, warum die Altstadt seit 1958 unter Denkmalschutz steht. Das älteste Haus stammt aus dem Jahr 1699.
Das Wahrzeichen Brasiliens, die Statue des Christo Redentor, steht auf dem Corcovado. Mit einer Höhe von 30m und einer Armspannweite von 28m blickt die Figur scheinbar wie ein Schutzengel auf Rio de Janeiro hinunter. Ein Besuch gilt vielen Menschen als Wallfahrt, aber auch die atemberaubende Aussicht auf die Millionenstadt und den Zuckerhut ist es wert, hier hinauf zu kommen.
Ein Besuch am Amazonas ist ebenso hinreißend wie abenteuerlich, denn der 6.400 km lange Fluss zieht sich wie ein blaues Band durch die wunderbaren Regenwälder und ihre beachtenswerte Flora und Fauna. Mit der Hilfe von Reiseveranstaltern kann man das Gebiet am besten für sich entdecken.
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