Wenn man in ein Land wie Brasilien reist, muss man sich vorher gut vorbereiten. Wer Wandern und Campen möchte, der sollte über leichtes Gepäck verfügen: Rucksack, Schlafsack und Trekkingzelt sollten vom Gewicht her nicht zu schwer sein, damit der Spaß am Outdoor-Urlaub nicht getrübt wird. Neue Materialien im Outdoor-Bereich versprechen weniger Gewicht. Dabei kann z.B. das Gewicht bei Zelten durch den Einsatz feinerer Zeltstoffe und leichterer Sturmleinen reduziert werden. Zusätzlich kann das Gewicht durch dünnere Gestänge verringert werden. Der Leinen-Stoff Dyneema ist z.B. sehr leicht und verleiht Sturmleinen ein extrem geringes Gewicht. Dabei bieten die leichten Zelte ausreichend Schutz vor Regen und Wind, sind schnell und einfach aufzubauen und haben ausreichend Komfort, also Platz für Camper und Ausrüstung.
Die größten von ihnen bilden gemeinsam den „Teufelsrachen“ und bei einigen donnern pro Sekunde fast 13.000 km³ hinab. Die Fälle sind Teil des im Jahr 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten brasilianischen Naturpark. Die Ansammlung verschiedener Tiergattungen wie Kaimane, Wasserschweine, Jaguare, Affen und Waschbären und – neben Kolibris und Papageiarten – unzählige bunte Schmetterlinge ist ein Magnet für Zoologen. Botaniker lockt auch die große Anzahl exotischer und wildwachsender Orchideen. Einen Besuch des Gebietes plant man mit Schlauchboot oder Jeep, etwas teurer wird es mit dem Helikopter.
Die Strände der Copacabana sind ein Muss für alle Erholungssuchenden in dem südamerikanischen Land. Das halbmondförmige Gebiet am Atlantik war besonders seit den 1930er Jahren berüchtigt für seine Bohemiens und hinterließ seine Spuren in Liedern, Bildern und Büchern, die von dieser Zeit erzählen. Noch immer lieben Badende und Strandsportler diesen Strand mit ruhigem Wasser, während der Strand von Ipanema eher durch wilde Wogen überzeugt.
Sehenswert ist auch die historische Altstadt von Parati, das bis 1954 nur auf dem Seeweg zu erreichen war. Weiße Häuser mit farbigen Fenstern und Türen, herrliche Kolonialbauten und Kirchen wie die Santa Rita erklären, warum die Altstadt seit 1958 unter Denkmalschutz steht. Das älteste Haus stammt aus dem Jahr 1699.
Das Wahrzeichen Brasiliens, die Statue des Christo Redentor, steht auf dem Corcovado. Mit einer Höhe von 30m und einer Armspannweite von 28m blickt die Figur scheinbar wie ein Schutzengel auf Rio de Janeiro hinunter. Ein Besuch gilt vielen Menschen als Wallfahrt, aber auch die atemberaubende Aussicht auf die Millionenstadt und den Zuckerhut ist es wert, hier hinauf zu kommen.
Ein Besuch am Amazonas ist ebenso hinreißend wie abenteuerlich, denn der 6.400 km lange Fluss zieht sich wie ein blaues Band durch die wunderbaren Regenwälder und ihre beachtenswerte Flora und Fauna. Mit der Hilfe von Reiseveranstaltern kann man das Gebiet am besten für sich entdecken.
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Viele Staaten verlangen von ihren Gästen eine Gelbfieberimpfung, im Falle Brasiliens ist dies nicht der Fall. Allerdings wird dringend zu einer Impfung gegen Gelbfieber geraten, wenn der Besuch eines Gebiets, in dem Gelbfieber vorkommt, geplant ist. Für einige Bundesstaaten Brasiliens hat das brasilianische Gesundheitsministerium eine Empfehlung ausgesprochen; unter anderem auch für Reisen nach Amazonas, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Roraima und Tocantins. Ferner liegt diese Empfehlung beispielsweise auch für einzelne Gebiete in de Bundesstaaten Bahia, Santa Catarina und Rio Grande do Sul vor. Wenn der Besuch der Iguazzu-Wasserfälle, einem der attraktivsten Sehenswürdigkeiten Brasiliens, geplant ist, sollte man sich vor der Reise ebenfalls gegen Gelbfieber impfen lassen. Bei einem Besuch der Küstenstädte wie Rio de Janeiro oder Salvador ist eine solche Impfung nicht nötig.
Es wird bei Empfehlungen in Bezug auf vorzunehmende Impfungen meistens zwischen kürzeren und längeren Aufenthalten unterschieden. Grundsätzlich rät das Auswärtige Amt bei einem kurzen Aufenthalt in Brasilien Impfungen gegen Diphterie, Tetanus, Keuchhusten und Hepatitis A. Ist ein Langzeitaufenthalt, das heißt ein Aufenthalt von vier Wochen oder mehr, in Brasilien geplant, so werden zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen. Zu letzteren wird auch geraten, wenn man sich zwar nur kurz im Land aufhält, sich aber in besonderer Exposition befindet. Eine Impfung gegen Tollwut ist besonders bei Reisen in die Bundesstaaten Pará und Maranhão zu empfehlen, da dort vermehrt Tollwutinfektionen mit teilweise tödlichem Ausgang registriert wurden. In dem Bundesstaat Bahia wurden zuletzt überdurchschnittliche viele Erkrankungen an Meningitis gemeldet. Der Grund für die vielen Betroffenen der Hirnhautentzündung ist noch nicht bekannt; es gibt diverse Bakterien, Viren, sowie andere Ursachen, die eine Meningitis auslösen können. Gegen die beiden gängigsten Varianten der Krankheit ist ein Impfschutz möglich und sollte für Reisen nach Bahia auch in Anspruch genommen werden.
Auch Malaria kann zu einem Problem für Europäer, die nicht gegen diese Krankheit immun sind, werden. Da Malaria durch Mücken übertragen wird, sollte auf schützende Kleidung sowie Insektenschutzmittel zurück gegriffen werden. Ferner ist aber auch eine Chemoprophylaxe möglich, die durch die Einnahme von mehreren verschreibungspflichtigen Arzneimitteln durchgeführt wird.
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Ein Besuch der riesigen Metropole São Paulo ist sich nicht weniger aufregend, die Stadt schläft fast nie. Opernliebhaber besuchen beispielsweise das fantastische Teatro Municipal. Die hochkarätigsten Künstler präsentierten hier bereits ihre musikalischen Fertigkeiten. Im Kunstmuseum Museu de Arte de São Paulo begegnet man hingegen den berühmtesten Gemälden weltbekannter Maler. Die Stadt gleicht häufig der amerikanischen Metropole New York, hier pulsiert das Leben. Ruhe und Entspannung bekommt man im Ibirapuera-Park, die grüne Lunge stellt gewissermaßen den “Central Park” dar.
Abwechslung bieten die Nationalparks Brasiliens. Im Bundesstaat Paraná, im Süden des Landes, ist eine Attraktion der ganz besonderen Art zu finden. An der Grenze zu Argentinien trifft man auf die legendären Wasserfälle von Iguazú. Die 20 größten der insgesamt 255 Naturschauspiele sind dabei am beeindruckendsten. An einigen Stellen rauscht das Wasser über 80 Meter in die Tiefe. Argentinien besitzt hierbei den größten Anteil dieses UNESCO-Welterbes, trotzdem kann man den wohl schönsten Blick in Brasilien genießen. In einem Urlaub sollte man die üppige Vegetation des tropischen Regenwaldes nicht außer Acht lassen, hier bekommt man eine reichhaltige und vor allem farbenprächtige Flora zu Gesicht. Wie wäre es beispielsweise mit einer Kanutour auf den Quellflüssen des Amazonas? Die Stadt Manaus liegt unmittelbar am Rio Negro, sie ist häufig ein beliebter Ausgangsort für eine Expedition. Hier blickt man auf riesige Seerosen, entdeckt die Inseln entlang des Flusses und stattet den dort lebenden Indianern einen Besuch ab.
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